DSCF9266Nichts wie es war

Nichts wie es war seit das Tor ist durchschritten
Was sein wird war schon immer
Was war wird niemals sein
Nichts wie es war, wenn die Welten sich begegnen
Der Traum ist das Leben und das Leben das ist wahr

Der Wächter am Tore lud mich ein zu einem Trunke
Bitter und süß und brennend im Glas
Zwergengesang und Elfengekiecher
Eine Fee nahm mich behutsam an die Hand
Am Morgen ich fand mich erbärmlich wieder
Ohne Hut , ohne Anzug , ohne Schuhe , ohne Geld
In einer Welt die ich vorher noch nie hab gesehen
Am Rande der Straße im Staube der Zeit

Nichts wie es war seit das Tor ist durchschritten
Was sein wird war schon immer
Was war wird niemals sein
Nichts wie es war wenn die Welten sich begegnen
Der Traum ist das Leben und das Leben das ist wahr

Kaum kann ich mich an das Gestern erinnern
Das Necken der Feen , die Spiele im Gras
Wenn ich öffne die Augen alles was ich sehe
Sind graue Gebäude und grauer Asphalt
Ein riesiges Luftschiff schwebt langsam durch die Straßen
Heißes Öl und Schwefelgestank
Skurrile Gestalten heben mich auf einen Wagen
Getrieben von des Feuers heißem Atem
Wir begeben uns an das Ende der Stadt
Ein giftgrünes Schild leuchtet durch die Nacht
Der Wächter am Tor wünscht mir „Gute Nacht“
Und ehe ich habe gemerkt was geschehen
Erneut ich das Glas mit der Flamme trank
Einen Augenblick später fand ich mich wieder
In einem Etablisment am Ende der Zeit

Nichts wie es war seit das Tor ist durchschritten
Was sein wird war schon immer
Was war wird niemals sein
Nichts wie es war wenn die Welten sich begegnen
Der Traum ist das Leben und das Leben das ist wahr

Skurrile Gestalten mit hohen Zylindern
Die Damen des Hauses in hautengem Kleid
Des Zauberers Stab hat einen Knauf an seinem Ende
Der Feen Grotte ist warm und feucht
Des Einhorns Horn durchbohrt eine Perle
Der magische Stab wächst in Fauenhand
Kobold und Elfe im Tanze sich lieben
Nackte Haut unter hautengem Kleid

Nichts wie es war seit das Tor ist durchschritten
Was sein wird war schon immer
Was war wird niemals sein
Nichts wie es war wenn die Welten sich begegnen
Der Traum ist das Leben und das Leben das ist wahr

Ein riesiges Luftschiff durchbricht sanft die Wolken
Ziel seiner Reise die Quelle im Tal
Die Purpurschnecke hebt langsam die Fühler
Flüsternde Worte nur die Zypresse verstand
Am Ende fand ich mich wieder mit schmerzenden Gliedern
In einem seltsamen Haus am Rande der Stadt
Der Wächter am Tor wünscht mir „Guten Tag“

Nichts wie es war seit das Tor ist durchschritten
Was sein wird war schon immer
Was war wird niemals sein
Nichts wie es war wenn die Welten sich begegnen
Der Traum ist das Leben undf das Leben das ist wahr

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Poesie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s